Was haben anwaltliche Schriftsätze mit Gehirnforschung zu tun? Im Normalfall überhaupt nichts. Aber Schriftsätze werden besser wahrgenommen und verstanden, wenn man manche Ergebnisse der Gehirnforschung beachtet.
Ein wichtiges Hilfsmittel in der Mediation ist die Visualisierung, das heißt, dass die Argumente, die Themen, die Vorstellungen der Parteien etc. auf einer Pinwand oder einem Flipchart für alle Beteiligten sichtbar festgehalten werden. Warum?
Auch wenn ein Arbeitgeber frei entscheiden kann, ob und unter welchen Voraussetzungen er seinen Arbeitnehmern Sonderzahlungen leistet, wenn er hierzu nicht aufgrund von Tarifverträgen gebunden ist, so ist er doch an den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz gebunden. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom 5. August 2009 (Aktenzeichen 10 AZR 666/08) entschieden. (siehe Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts vom 5.8.2009)
Das OLG Hamm ist offensichtlich seiner Zeit doch fast ein halbes Jahr voraus. In der Rechtsprechungsdatenbank Nordrhein-Westfalen hat der 8. Zivilsenat immerhin ein Urteil veröffentlicht, das er erst am 17. Dezember 2009 verkünden wird (Urteil vom 17.12.2009, Aktenzeichen 8 U 60/08). Wie die das wohl machen? Wird die mündliche Verhandlung noch stattfinden oder wirt das
Der Autohändler, der beim Verkauf eines Gebrauchtwagens nicht auf besondere Wartungsvorschriften hinweist, haftet dem Käufer für die entstehenden Schäden wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht. Dies hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem Urteil vom 29. Juli 2009 (Aktenzeichen I-22 U 157/08) entschieden.
Ein Ehepaar hatte am 24.11.1981 anlässlich der Trennung einen notariellen Vertrag über den Ausschluss des Versorgungsausgleichs für die Zeit nach dem 31.10.1981 geschlossen. Im Jahre 1983 versöhnten sich die Eheleute wieder und lebten bis 1992 wieder zusammen und trennten sich dann erneut. Die Scheidung wurde erst 2006 eingereicht.
In der Mediation oder bei Veranstaltungen, in denen wir Mediation vorstellen aber auch sonst fällt immer wieder auf, dass bei Mandatsannahme vom Rechtsanwalt zwar ausführlich der Sachverhalt mit dem Mandanten erörtert wird, aber nicht gemeinsam festgelegt wird, welches Ziel erreicht werden soll und auf welchem Weg. Bei einfachen Inkassomandaten spielt diese Frage sicherlich keine entscheidende
Routinen dienen dazu, wiederkehrende Aufgaben in der gleichen Weise abzuarbeiten. Hier ist es sinnvoll, sich Checklisten zu erstellen. Diese können im Laufe der Arbeit immer weiter verbessert und verfeinert werden.
Bereits als ich Ende der 80er-Jahre Anwenderseminare für Rechtsanwälte für die damalige Anwaltssoftware Jupiter der Nixdorf AG (die gab es damals noch) hielt, gab es bei dem Punkt Wiedervorlagen immer wieder Diskussionen. Auch heute noch scheint sich hier wenig geändert zu haben, wenn man im Internet recherchiert oder mit Rechtsanwälten über diese Frage diskutiert. Hier
Durch Zufall bin ich über die Homepage des Juristischen Internetprojekts der Uni Saarbrücken auf einen in meinen Augen sehr guten Artikel von Jan Fritz Geiger über Aufgedrängte Vertragsschlüsse durch Zusammenwirken von Adresshandel, Telephonmarketing und angemaßten Einzugsermächtigungen gestoßen.